7. UAV Flight Test Convention 2026
23.–24. September 2026 | Graz & Steinalpl
Hosted by FH JOANNEUM Institut Luftfahrt
Mit Live-Streams aus Leck (GER) und Winterthur (CH)
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7. UAV Flight Test Convention 2026
23.–24. September 2026
Graz & LO-R9 Steinalpl (AT)
Erstmals in Österreich
Die UAV Flight Test Convention zählt zu den wichtigsten jährlichen Fachveranstaltungen für unbemannte Luftfahrtsysteme im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Jahr für Jahr bietet sie eine einzigartige Plattform, auf der sich Forschungseinrichtungen, Behörden, Industriepartner:innen sowie Anwender:innen aus unterschiedlichsten Bereichen treffen, um gemeinsam die Zukunft der Drohnentechnologie zu gestalten. 2026 findet die 7. Convention erstmals in Österreich statt – ein besonderer Anlass mit internationalem Publikum, der nicht nur die lokale Forschungslandschaft stärkt, sondern auch die enorme Bedeutung des Standorts Graz für die Weiterentwicklung der UAS-Technologie unterstreicht.
Mit der FH JOANNEUM als fachlich-wissenschaftlichem Host und AIRlabs Austria als Umsetzungs- und Infrastrukturpartner verbindet die 7. UAV Flight Test Convention 2026 zwei Welten: wissenschaftlich-technische Expertise und gelebte Praxis. Im Mittelpunkt stehen reale Anwendungen, industrielle Entwicklungen und der direkte Austausch zwischen Forschung und Industrie – mit Testumgebungen unter realen Einsatzbedingungen und alpinem Charakter.
Ein besonderes Highlight sind die internationalen Einblicke: Über Live-Online-Übertragungen werden ausgewählte Programmpunkte direkt aus Winterthur (CH) und Leck (DE) eingebunden. Dadurch erweitert sich die Convention über den Veranstaltungsort hinaus und ermöglicht den Teilnehmenden einen unmittelbaren Zugang zu unterschiedlichen Testumgebungen und operativen Szenarien in ganz Europa.
Das zweitägige Event eröffnet damit eine außergewöhnliche Perspektive auf das, was technologisch möglich ist – im Hörsaal, im Labor und unter freiem Himmel.
Hosted by
FH JOANNEUM
Moderne Lehr- und Forschungsumgebung, die ideale Rahmenbedingungen für eine internationale Convention
Der erste Veranstaltungstag am 23. September 2026 findet an der FH JOANNEUM in Graz statt, einer modernen und hervorragend ausgestatteten Lehr- und Forschungsumgebung, die ideale Rahmenbedingungen für eine internationale Fachveranstaltung bietet.
Die zentrale Lage des Campus ermöglicht eine bequeme Anreise sowohl aus dem In- als auch dem Ausland: Der Campus ist fußläufig vom Hauptbahnhof erreichbar, mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt angebunden und nur eine kurze Zugfahrt vom Flughafen Graz entfernt.
Conference Chair: Dr.-Ing. Holger Friehmelt
Die 7th UAV Flight Test Convention 2026 wird wissenschaftlich von Holger Friehmelt begleitet und als Conference Chair geleitet. Er ist Institutsleiter Luftfahrt an der FH JOANNEUM.
Mit langjähriger Erfahrung in Luftfahrtforschung, industrieller Entwicklung und internationalen Innovationsprojekten verbindet er wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen heute insbesondere in den Bereichen unbemannte Luftfahrtsysteme, Aerodynamik, Leichtbau und zukunftsorientierte Luftfahrttechnologien.
Durch seine internationale Forschungs- und Industrieerfahrung prägt er die fachliche Ausrichtung der 7th UAV Flight Test Convention 2026 maßgeblich und trägt wesentlich zum wissenschaftlichen und praxisnahen Charakter der Veranstaltung bei.
Internationale Partner & Programmpunkte
Die UAV Flight Test Convention zeichnet sich durch ihre starke internationale Vernetzung und vielfältigen fachlichen Perspektiven aus. Auch 2026 bringen führende Forschungseinrichtungen und Organisationen aus dem europäischen Raum ihre Expertise aktiv in das Programm ein und gestalten zentrale inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf praxisnahen Einblicken in aktuelle Entwicklungen rund um autonome UAS-Operationen, innovative Testmethoden sowie die Integration in reale Einsatzumgebungen. Ergänzt wird das Programm durch Live-Schaltungen zu internationalen Teststandorten, die den Teilnehmenden direkte Einblicke in operative Szenarien und laufende Erprobungen ermöglichen.
LINA -Bridging the Gap to Autonomous Operations
gefördert durch Digitalisierungsinitiative der Züricher Hochschulen – DIZH
Mit dem Projekt LINA bringt die ZHAW School of Engineering einen zentralen Beitrag zur UAV Flight Test Convention 2026 ein.
Im Fokus steht die Frage, wie der Übergang von heutigen Drohnenanwendungen hin zu sicheren und skalierbaren autonomen Operationen gelingen kann.
Im Rahmen des Vortrags „LINA: Bridging the Gap to Autonomous Operations“ erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen, Integrationsansätze und praktische Herausforderungen im Kontext autonomer UAS-Systeme.
Live-Schaltung nach Winterthur: reale Testumgebungen werden sichtbar und die theoretischen Inhalte des Vortrags werden durch praxisnahe Demonstrationen ergänzt.
Bild ©ZHAW School of Engineering
KDS- DroneTec
gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Mit KDS Dronetec wird ein weiterer internationaler Partner Teil der 7. UAV Flight Test Convention 2026 und bringt wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme ein.
Im Fokus stehen innovative Ansätze aus der angewandten Forschung sowie praxisorientierte Fragestellungen rund um den Einsatz und die Weiterentwicklung von UAS-Technologien unter realen Bedingungen.
Live-Schaltung nach Leck: Hier erhalten die Teilnehmenden einen unmittelbaren Einblick in operative Testszenarien.
Bring Your Own Drone!
Tag 1: Forschung, Austausch und Laboreinblicke in Graz
Der Tag beginnt mit der offiziellen Eröffnung und einer Begrüßung durch die wissenschaftliche Leitung. Im Anschluss steht ein interaktives Austauschformat im Mittelpunkt. Expert:innen aus Forschung, Industrie und Behörden diskutieren aktuelle Entwicklungen der UAS-Technologie, regulatorische Rahmenbedingungen und konkrete Anwendungsfälle.
Im Fokus stehen praxisnahe Themen wie innovative Drohnenantriebe, Flugsicherheit im realen Betrieb, BVLOS-Missionen, Sensorintegration oder Automatisierungslösungen. Technologische Entwicklungen werden dabei nicht isoliert präsentiert, sondern im Hinblick auf ihre industrielle Umsetzbarkeit und zukünftigen Marktpotenziale gemeinsam reflektiert. Der direkte Dialog und die offene Diskussion stehen bewusst im Vordergrund.
Praxisformate, Live-Demonstrationen und internationale Einblicke
Nach einer gemeinsamen Mittagspause öffnet die FH JOANNEUM die Türen zu ihrem Luftfahrtlabor. Die Teilnehmenden erhalten exklusive Einblicke in Simulationstechnik, Messinstrumente und Testanlagen und haben die Möglichkeit ihre eigenen Erfahrungen und Exponate in den Fachaustausch einzubringen.
Besonders hervorzuheben sind die beiden praxisorientierten Live Simulation Environments, die nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern reale Anwendungsszenarien erfahrbar machen. Im NIST-Parcours können Teilnehmende ihr eigenes UAV mitbringen und ihre Flugfertigkeiten in einem standardisierten Testumfeld erproben – ein Angebot, das in dieser Form außergewöhnlich ist. Ergänzend dazu bietet der Full-Motion-Flugsimulator auf einer Sechs-Freiheitsgrad-Motion-Plattform die Möglichkeit, dynamische Flugszenarien realitätsnah zu simulieren und Steuerungsverhalten, Algorithmen sowie Sensormodelle in Echtzeit zu testen.
Ergänzt werden diese Einblicke durch Live-Schaltungen zu Partnerstandorten in Winterthur und Leck, die weitere Testumgebungen und aktuelle Entwicklungsprojekte sichtbar machen und den internationalen Austausch stärken.
Entwicklungsdialoge und historischer Ausklang
Am Nachmittag werden die Impulse des Vormittags in moderierten Entwicklungsdialogen weitergeführt. Industrievertreter:innen und Forschende bringen aktuelle Projekte ein und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze der Branche. Ein besonderes Highlight bildet dabei das Thema Drohnenantrieb, das nicht nur fachlich vertieft, sondern im Rahmen einer praxisnahen Demonstration unmittelbar erlebbar gemacht wird.
Den Abschluss des Tages bildet ein gemeinsames Networking-Dinner in einem geschichtsträchtigen Ambiente. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben – fest steht jedoch, dass der Abend einen besonderen historischen Rahmen bieten und Raum für vertiefende Gespräche, neue Kooperationen und internationale Vernetzung schaffen wird. Stay tuned.
Tag 2: Reale Flugmissionen im alpinen Testgebiet Steinalpl
Der zweite Veranstaltungstag am 24. September 2026 führt die Teilnehmenden in das Testgebiet, mit alpinem Charakter – LO-R9 Steinalpl in den Mürzsteger Alpen – ein Gebiet, das ideale Bedingungen für anspruchsvolle Drohnentestflüge bietet und in dieser Form nur selten verfügbar ist. Nach einer gemeinsamen Begrüßung im Freinerhof erfolgt eine kurze Anfahrt ins Testgebiet, in dem reale Flugmissionen unter echten alpinen Bedingungen stattfinden.
Das Steinalpl umfasst rund 102 Quadratkilometer und ermöglicht Flugbetrieb bis zu einer maximalen Höhe von 7500 Fuß AMSL.
Die weitgehend unbesiedelten, bewaldeten Mittelgebirgsflächen führen in der Regel zu einer Ground Risk Class A oder B und ermöglichen damit Operationen im Bereich SAIL II mit vergleichsweise effizientem Genehmigungsprozess. Gleichzeitig bietet das Gebiet die regulatorischen Voraussetzungen, um auch komplexere Missionen auf Basis einer SORA-Bewertung gemäß Artikel 13 zu beantragen und umzusetzen.
Steinalpl als reales Testfeld für UAV-Systeme
Durch die natürliche Wettersituation, die Topografie und die infrastrukturelle Einbindung ist die Region ein idealer Ort, um Sensorik, BVLOS-Streckenflüge, Mobilfunkmessungen, aerodynamische Eigenschaften und Navigationssysteme unter realen Bedingungen zu erproben. Wo Laborbedingungen an ihre Grenzen stoßen, beginnt hier das reale Testfeld.
Im Rahmen der Flugvorführungen präsentieren verschiedene Projektteams und Forschungspartner:innen ihre Plattformen, Missionen und Systeme. Die Teilnehmenden erleben aus erster Hand, wie UAVs im schwierigen Gelände navigieren, welche Herausforderungen die Topografie stellt und wie zentrale Aspekte wie Thermalverhältnisse, Signalreichweiten oder technische Redundanz im alpinen Raum wirken. Die Mittagspause findet – je nach Wetter und finaler Planung – auf der Sulzriegelalm oder im Freinerhof statt, bevor der Nachmittag mit weiteren Demonstrationen fortgesetzt wird.
Mit dem Abschluss des zweiten Tages geht die 7. UAV Flight Test Convention 2026 zu Ende und eröffnet Raum für neue Perspektiven, Kooperationen und Ideen, die weit über das Event hinausreichen.
Ein Event, das Forschergeist, Technologie und reale Praxis vereint
Die UAV Flight Test Convention 2026 bietet nicht nur fachliche Inhalte, sondern ein Gesamterlebnis: Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz, praktische Anwendung, reale Testbedingungen und die Möglichkeit, sich mit führenden Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden auszutauschen. Die Kombination aus Hörsaal, Labor und alpinem Testgebiet macht diese Ausgabe der Convention besonders vielseitig – und unterstreicht die Bedeutung Österreichs als Standort für moderne Luftfahrtforschung und UAS-Entwicklung.
Bild ©FH JOANNEUM / Stefan Leitner
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7. UAV Flight Test Convention 2026
23.–24. September 2026
Graz & LO-R9 Steinalpl (AT)