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office@airlabs.at
Projekte All-weather Drone

All-weather Drone

Multikopter-Betrieb bei schwierigen Wetterbedingungen (Abgeschlossen)

Projektpartner

AIIS Austrian Institute for Icing Sciences
Projektkoordination
Brimatech
Austro Control - Österreichische Luftfahrtbehörde
ecologix sensor technology
FHJ - FH JOANNEUM
AeroTex GmbH
rta - Rail Tec Arsenal (Klima-Wind-Kanal)
meteo matics
ATT advanced thermal technologies
AIRlabs Austria - Aeronautical Innovation & Research Laboratories

Herausforderungen beim Einsatz von Multikoptern unter Wetterextremen

Der Bedarf an Multikoptern und Uncrewed Aircraft Systems (UAS) wächst kontinuierlich. Schätzungen zufolge wird der europäische Drohnenmarkt im Jahr 2035 eine Größe von 10 Milliarden Euro erreichen. Doch schlechte Wetterbedingungen wie Regen, Schnee und Vereisung stellen erhebliche Herausforderungen für den sicheren Betrieb dieser Systeme dar. Aktuell fehlen zivile, wetterbezogene Zertifizierungsvorschriften für Drohnen, was ihre Verfügbarkeit stark einschränkt.

Wetterfestigkeit und Sicherheit für Multikopter

Das im Rahmen des österreichischen Luftfahrtforschungsprogramms Take Off von FFG und BMIMI geförderte Projekt All-weather Drone konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen, um den Betrieb von Multikoptern auch unter schwierigen Wetterbedingungen sicher zu ermöglichen.

Ziele des Projekts All-weather Drone

01

Analyse

kritischer Wetterbedingungen

Untersuchung der Auswirkungen von Regen, Schnee und Vereisung auf Multikopter mit einer maximalen Abflugmasse von 25 kg

02

Entwicklung

Prototypentwicklung mit Sensorik und KI

Einsatz von Sensoren und KI-Algorithmen zur autonomen Erkennung gefährlicher Wetterbedingungen (Fallast & Ghoddousi, 2024)

03

Vergleich

von Eisschutzsystemen

Entwicklung und Erprobung von Schutzsystemen, um Multikopter vor Schnee- und Eisablagerungen zu schützen

04

Erstellung

Regulative Empfehlungen

Erstellung von Leitlinien in Zusammenarbeit mit Luftfahrtbehörden zur sicheren Integration von Multikoptern bei Schlechtwetter

Innovative Testmethoden und Ergebnisauswertung

Das Forschungsprojekt nutzt Klima-Wind-Kanal Tests, um typische Flugmissionen unter widrigen Wetterbedingungen zu simulieren. Im Unterschied zu herkömmlichen Windkanälen erlaubt der Klima-Wind-Kanal die gezielte Simulation von Temperatur, Feuchtigkeit und Niederschlagsarten. Diese Testbedingungen orientieren sich an bestehenden Luftfahrtstandards wie EASA CS-25 und CS-29. Zwei Versuchsreihen wurden durchgeführt:

  • Tests mit einzelnen UAS-Propellern.
  • Tests mit kompletten Multikoptern bis zu 25 kg Abflugmasse.

Die Resultate umfassen die Dokumentation von Eisablagerungen mittels 3D-Scantechnologie sowie die Messung des Leistungsabfalls. In den Klima-Wind-Kanal-Tests, bei denen gezielt Regen und Vereisung simuliert wurden,  zeigte sich, dass bereits kurze Vereisungsphasen von unter 300 Sekunden die Leistungsfähigkeit von Multikoptern signifikant beeinträchtigen können. Abhängig von den Bedingungen und dem eingesetzten System traten bereits in den ersten 60 bis 120 Sekunden deutliche Leistungsverluste auf. Auch weniger starke Vereisungsbedingungen mit niedrigem Flüssigwassergehalt (LWC) hatten teils nachteilige Auswirkungen auf die Performance, da ein natürliches Ablösen der Eisansammlungen verzögert einsetzt (Kozomara et al., 2024, online: https://arc.aiaa.org/doi/10.2514/6.2024-4072).

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Form regulatorischer Empfehlungen aufbereitet, um den sicheren Betrieb von UAS unter Schlechtwetterbedingungen zu gewährleisten.

AIRlabs Austria: Testkonzept und Durchführung unter Realbedingungen

Im Projekt All-weather Drone entwickelte AIRlabs Austria ein praxisnahes Konzept für die Durchführung von Vereisungstests unter realen Bedingungen. Dank umfassender Praxiserfahrung im Drohnenbetrieb und fundiertem Know-how über den aktuellen Stand der Technik konnte ein geeigneter Prototyp aufgebaut werden, der gezielt auf die Anforderungen der Tests abgestimmt war. Die Durchführung der Flugversuche erfolgte in den hochalpinen Testgebieten von AIRlabs, die optimale Voraussetzungen für realitätsnahe Wetter- und Vereisungsszenarien bieten.

Ausblick


Marktrelevanz und Zukunftsperspektiven für allwettertaugliche Multikopter

Das Projekt All-weather Drone soll nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit beitragen, sondern auch zur wirtschaftlichen Verwertung der entwickelten Technologien. Dazu gehört die Entwicklung von zuverlässigen und autonomen Detektionssystemen für Regen, Schnee und Eis sowie effektiven Schutzsystemen. Durch die erhöhte Verfügbarkeit von Multikoptern wird auch das wirtschaftliche Wachstum der österreichischen Luftfahrtindustrie gefördert.

All-weather Drone ist ein Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Programms Take Off und wird vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert.

FFG Take Off – All-weather Drone
Quellen

Fallast, Arno/Ghoddousi, Arian (2024). „System Identification of a Multicopter Powertrain With Degradation for Simulation-Based Training of a Fault Detection Neural Network“. AIAA 2024-4568. Online: https://www.researchgate.net/publication/383038637 (Abruf am 07.07.2025)

Kozomara, David/Amon, Jakob R./Puffing, Reinhard/Moser, Richard/Breitfuss, Wolfgang/ Neubauer/Thomas Neubauer/Schweighart, Simon/Bednar, Ingeborg/Thein, Stephan (2024). Experimental Investigation of a Quadcopter UAS With a Fluid-Based De-Icing System in Appendix C Icing Conditions. AIAA 2024-4072. Online. https://arc.aiaa.org/doi/10.2514/6.2024-4072 (Abruf am 07.07.2025)

Bilder: ©RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage GmbH

Gefördert von
Logo des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)

Logo BMIMI Bundesministerium fuer Innovation, Mobilitaet und Infrastruktur

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