By wieland
17. Mai 2022

Projektnummer: 6.604.30001 & 6.605.30001 (Testflüge für „SafeAviationTyrol“)

Involvierte Kooperationspartner:

World-Direct eBusiness solutions GmbH

Twins GmbH

AIRlabs Austria GmbH

Projektbeschreibung/Methoden:

Das Projekt „SafeAviationTyrol“ beschäftigt sich mit praktikablen und rasch einsetzbaren Lösungen für die mit Drohnen verbundenen Sicherheitsthematiken. Dazu gehören

a) die Ortung von Drohnen und Luftfahrzeugen in Bodennähe,

b) die Vermeidung von Kollisionen mit der zivilen Luftfahrt, sowie

c) gesicherte schnelle Datenfunkverbindungen.

Ziel des Forschungsprojekts ist ein Beitrag zur Sicherung des Luftraums, besonders in Hinsicht auf kooperative & unkooperative Drohnen.

Im Zuge dieses Forschungsprojektes werden mehrere Befliegungen an unterschiedliche Flugplätzen durchgeführt. Bei den Befliegungen werden verschiedene Detect & Avoid Mechanismen getestet (bspw. Erkennen von ADS-B/FLARM-Signalen sowie unkooperativer Drohnen mittels Bodenantennen). Darüber hinaus werden Leistungsgrenzen der einzelnen Komponenten in unterschiedlichem Gelände sowie anhand von Topografieunterschieden die Antennen getestet & Lessons Learned z.B. zur Antennenplatzierung gewonnen.

Die Befliegungen verlaufen in 3 Komplexitätsschritten, die je 2 Flugtage einnehmen. Die Flugplätze werden von der Firma twins GmbH über AIRlabs bereitgestellt.

1. Teststufe auf 2ha Flugplatz mit einfacher Topografie: Grundlegende technische Test in der „open“ Kategorie.

2. Teststufe auf 5ha Flugplatz mit schwieriger Topografie: Antennentest & Anwendung Lessons Learned, Flüge nur in der „open“ Kategorie. 3. Teststufe auf 5ha Flugplatz mit schwieriger Topografie: Validierung der Ergebnisse & Anwendung Lessons Learned, Flüge nur in der „open“ Kategorie.

Ergebnisse/Dissemination:

Es wurde bewiesen, dass mit der gewählten Architektur kooperative Drohnen, die die Protokolle FLARM oder ADS-B aussenden, im Bodennahen Raum erfasst werden können.

Es konnte bewiesen werden, dass mit der offenen und modularen Architektur eine Erfassung von kooperativen UAVs möglich ist und dass sich weitere Protokolle (z.B. OpengliderNetwork, LORA) ebenfalls integrieren ließen.

Es wurden Reichweitenmessungen unter verschiedenen Umweltbedingungen im Feld durchgeführt und in Kombination mit Abschirmungsberechnungen theoretische Deployment-Modelle für Flächenüberwachung entwickelt.

Über Gespräche mit potentiellen Bedarfsträgern wurden Anwendungsszenarien identifiziert und so die Richtung für weitere Entwicklung/Forschung definiert.

Verbundenes Forschungsprojekt (+Konsortium):

SafeAviationTyrol (Austro Control GmbH, ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein, A1 Telekom Group, World Direct GmbH ,Institut für Mikroelektronik der Leopold Franzens Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck, twins GmbH)

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